Mobbing – Raus aus der Opferrolle!

Aktualisiert: 4. Aug 2020

Marianne ist seit 2 Jahren Mobbingopfer. Sie empfindet bereits täglich Angst, zur Arbeit zu gehen. Das geht soweit, dass sie sich sogar darauf freut krank zu werden, um die Arbeit zu vermeiden. Ihre Angst, dass man ihr das Leben schwer macht, verfolgt sie. Vor Allem hat sie Angst, dass es nie aufhört.


Mariannes Nachbarin Larissa kommt ab und zu vorbei und hört sich diese Horrorgeschichten an. Larissa kann sich bei all den Geschichten nur an den Kopf greifen und beschließt, Marianne von der Klopfbehandlung zu erzählen, auf die sie selbst schon längst schwört. Marianne meint, sie hätte sowieso nichts mehr zu verlieren und einen Versuch wäre es wert, klopfen zu gehen, auch wenn sie nicht so recht versteht, was da passiert.

Marianne beschließt sich zuerst übers Klopfen auf www.eft-vienna.com ein Bild zu machen. Die Seite scheint sie zu überzeugen. Sie hat nur keine Lust, anzurufen, um einen Termin zu machen und freut sich, dass es auf der Homepage die Option „online buchen“ gibt. Dass die Praxis im dritten Wiener Bezirk ist, entlockt ihr ein Schmunzeln, denn da ist sie aufgewachsen.

Nun ist es soweit, Marianne sitzt bei mir in der Praxis und erklärt, was ihr Sorgen macht. Es sind keine großen Ausführungen notwendig. Kurz darauf beklopfen wir alle Ängste, die bei ihr mit dem Thema Mobbing verknüpft sind.


Marianna ist etwas verwirrt, denn sie weiß seit etwa 2 Jahren nicht mehr, wie es sich anfühlt, angstlos zu sein. Denn plötzlich verspürt sie nach ein paar Klopfrunden keine Angst mehr. Kurz verweilt sie in dem Zustand.


Doch nun kommt die Trauer hoch. Ihre Trauer, hilflos zu sein. Marianne schießen die Tränen hoch. Wir klopfen nun die Trauer weg. Marianne spürt Erleichterung. Doch jetzt kommt Ärger hoch. Ärger, sich nicht wehren zu können. Hinter jeder Sorge steckt nämlich ein Gefühlscocktail, der sich beim Klopfen schrittweise offenbart. Ein leichter Frust kommt noch hoch, nicht zu wissen, wie sie ihre Situation ändern kann. Nachdem wir diesen Frust nun auch rausgeklopft haben, kommt das erste Lächeln. Marianne muss tatsächlich darüber schmunzeln, was für bemitleidenswerte Kreaturen ihre Kollegen sind, die nichts Besseres zu tun haben, als andere anzugreifen.


Wut kommt hoch und nun fallen auch Sätze wie: Was glauben diese verdammten Kollegen, wer sie sind. Ich hasse sie! Marianne verspürt einen großen Energieschub und steht kurz auf. Ich empfehle ihr ein paar Schritte zu gehen, während wir ihre Wut rausklopfen. Schließlich kommt sie wieder runter.

Nach einer kurzen Resignationsphase kommt nun Entspannung auf. Das Gefühl der angenehmen Gleichgültigkeit überkommt sie. Zu guter Letzt, nachdem wir alle negativen Emotionen neutralisiert haben meint sie, dass sie sogar gespannt ist, wie es wohl ist, auf die Arbeit zu gehen und diese Gleichgültigkeit auszustrahlen.


Sie kann sich in dem Moment nicht mehr vorstellen, dass es noch wen reizen könnte, sie zu provozieren. Sogar ihre Körperhaltung hat sich verändert. Ihre Resonanz hat sich definitiv gewandelt.

Marianne berichtet 3 Wochen später, dass wie aus Zauberhand niemand mehr an ihr interessiert war und sie das Klopfen nun als Lebensbegleiter in jeder Situation nutzt.




29 Ansichten0 Kommentare

Kontakt für Einzelsitzung mit Margarita Gavrielova

ORT Zoom/Skype oder Hausbesuch in Wien 

DAUER  durchschnittlich 60-80min  PREIS siehe hier

TEL. +43 676 780 69 24   EMAIL rita@eft-vienna.com