Vor wichtigen Entscheidungen immer klopfen!

Aktualisiert: 28. Jan 2020

Solange es Menschen gibt, wird es auch Neugier geben. Solange es Neugier gibt, wird es stetig neue Innovationen geben. Und solange diese Innovationen mehr Freude, im Sinne von Nutzen, als Leid erzeugen, werden diese auch nicht aufzuhalten sein.

Das heißt, Sie haben die freie Entscheidung:

Akzeptieren Sie Entwicklung, oder gehen Sie in Widerstand dazu.

Man selbst ist aber oft erst bereit, etwas oder sich zu ändern, wenn man dazu gezwungen wird.

Gezwungen wird man allerdings immer über negative Umstände wie Krankheiten, Unfälle oder Abstriche in anderen Lebensbereichen. An alten Dingen oder an alten Emotionen festzuhalten bedeutet auch immer, dass man sich sowohl schwertut, loszulassen, als auch Veränderung zuzulassen.

Daher zahlt es sich aus, in jeder Phase des Lebens, die Neues mit sich bringt, zu klopfen.

Anfangs klopfen wir, um uns von unserer Vergangenheit zu lösen und um überhaupt in die Zukunft gehen zu können. Funktioniert das mal mit Routine, klopfen wir, um die Herausforderungen und somit den Stress, den alles Neue mit sich bringt, aufzulösen und somit in Leichtigkeit weiterzugehen.

Deswegen kann man das Klopfen als lebenslange Technik anwenden. Solange man sich nämlich selbst entwickelt, wird es immer Situationen geben, in denen es von Vorteil ist, über diese Technik zu verfügen.

Ich versuche, Ihnen diese Problematik anhand eines kurzen Beispiels zu verdeutlichen:

Kurz vor dem Abschluss seines Studiums befindet sich ein Mann spontan in einer vermeintlich unlösbaren Lage. Die Situation ist zwar nicht aussichtslos, aber es gibt für ihn viel zu viele potenzielle Ziele oder Möglichkeiten, sodass er verwirrt und unsicher ist, wofür er sich nach dem Studium überhaupt entscheiden soll.

Wohin soll er jobmäßig gehen? Soll er zuerst eine Familie gründen? Soll er noch weitere Ausbildungen einschieben?

Überhaupt erscheint ihm alles wie eine undurchdringliche Wand. Er schiebt die Entscheidung schon so lange vor sich her, dass er beginnt, Widerstände anzuziehen. Plötzlich beginnen kleine Dinge im Leben schief zu gehen, und er weiß nicht warum. Gleichzeitig vergrößert dies aber dadurch automatisch seine Unsicherheit.

Diese Unsicherheit beruht aber, wie bei vielen ähnlichen Fällen, nur auf Blockaden durch sabotierende Überzeugungen, die ihn daran hindern, sich mit Vertrauen in die neuen Abenteuer zu stürzen. Sie sehen also, das muss nicht sein.

Wenn man nämlich, bevor man eine wichtige Entscheidung trifft, alle Blockaden wegklopft, die einen möglicherweise vom ganz großen Karrieresprung oder Herzenswunsch abhalten, dann erst ist man wirklich in der Lage, eine Entscheidung aus tiefstem Herzen zu treffen und nicht aufgrund irgendeines Mangels.



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